Girokonto

So finden Sie das richtige Girokonto

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Girokonto
U m heutzutage Bankgeschäfte durchführen zu können, benötigen Sie ein Girokonto. Überweisungen, Daueraufträge oder Einzugsermächtigungen für laufende Kosten erfolgen in der Regel bargeldlos von einem Girokonto oder einem Online-Girokonto. Regelmäßige Ausgaben im täglichen Leben lassen sich ohne ein solches Konto nicht mehr managen. Die Zeiten, als Arbeitnehmer ihr Gehalt bar in einer Lohntüte erhielten, sind unwiederbringlich vorbei.

Der richtige Girokonton-Vergleich


Dem ersten Anschein nach unterscheiden sich die Angebote der Banken und Sparkassen für ein Girokonto nicht groß. Doch immer mehr Geldinstitute erheben oder erhöhen ihre Kontoführungs- und Buchungsgebühren. Auch Girokarte oder Überweisung per Schein können für Verbraucher teurer werden. Dem können Kunden nur entgehen, wenn sie sich für ein anderes Kontomodell entscheiden oder die Bank wechseln. Mit der Wahl des richtigen Geldinstituts lässt sich eine Menge Geld sparen: Ein Vergleich der Girokonten lohnt sich. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass es kostenlose Girokonten ohne Bedingungen fast ausschließlich bei Online-Direktbanken ohne Filiale vor Ort gibt.

Bevor Sie sich jedoch zu einem Wechsel des Girokontos entscheiden, sollten Sie sich überlegen, welche Angebote und Leistungen Sie benötigen und in Anspruch nehmen. Dazu zählen nicht nur die reinen Kontoführungsgebühren, sondern auch, wie oft Sie Geld am Automaten abheben. Fremdbanken erheben in der Regel dafür eine Gebühr. Auch mögliche Kosten für eine Kreditkarte sollten Sie bei der Wahl Ihres Girokontos berücksichtigen. Nutzen Sie Ihre Kreditkarte recht häufig, dann sollten Sie sich für ein Bank oder Sparkasse entscheiden, bei der Sie die Karte kostenlos bekommen. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, den Dispokredit in Anspruch zu nehmen, dann kommt es auf jeden Prozentpunkt an. Die Unterschiede bei den Soll-Zinsen liegen bei bis zu sieben Prozentpunkten.

Girokonto-Wechsel leicht gemacht


Wenn Sie sich zu einem Wechsel des Geldinstituts entschlossen haben, dann profitieren Sie von einem neuen Gesetz, das seit dem 18. September 2016 Gültigkeit besitzt. Das Zahlungskontengesetz nimmt Kunden eine Menge Arbeit ab. So schickt die neue Bank ein Formular, das der Kunde bei der Anmeldung ausfüllt, an das alte Geldinstitut weiter. Binnen fünf Tagen meldet dieses alle Kontobewegungen der letzten 13 Monate. Die neue Bank informiert im selben Zeitraum etwa den Vermieter, Versicherungen und den Arbeitgeber über die neuen Kontodaten. Für diesen Service können jedoch Gebühren anfallen.

Über den Autor


Marco Schmitz
Beschäftigt sich mit vielen Themen des Internets. Er schreibt bereits seit einigen Jahren Artikel mit dem Themenschwerpunkt: Aktuelles Zeitgeschehen und Technik. Schreibt seit dem 17.08.2012 für diese WissenOnline.

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