Cloud Mining

Crypto Cloud Mining 2019

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Eines vorweg: Die goldenen Zeit des Bitcoin-Schürfens sind vorbei. Der Bitcoin-Kurs hat 2018 von knapp 17.000 Euro auf 3.000 Euro um fast 70% nachgelassen. Und hält sich seit dem Stabil. Warum es sich gerade jetzt lohnt mit dem Crypto-Mining anzufangen und welche anderen Kryptowährungen noch interessant sind.
Cloud Mining
B eginnen wir am Anfang? Nein! Was Altcoins, Bitcoins oder andere Coins sind, dass brauche ich nicht mehr erklären. Längst sind diese digitalen Währungen in der Gesellschaftlichen Mitte angekommen, berichten bereits seit Jahren Tageszeitungen darüber. Außerdem findet man zum Thema unzählige Artikel im Internet. Wer sein Wissen gerne noch mal auffrischen möchte, möge dies hier tun. In diesem Artikel soll es darum gehen, wie man nach dem turbulenten Krypto-Jahr 2018 mittels Cloudmining digitale Währungen, wie zum Beispiel Dogecoin, TRON oder Ripple generieren kann.

Was ist Cloud Mining?


Cloud Mining bezeichnet ein spekulatives Finanzverfahren, welches eigens für den Kryptomarkt entwickelt wurde. Durch das Mining können einzelne Personen verschiedene Crypto Coins, wie EOS, Ether, XRP, Dogecoin oder Bitcoin, relativ unkompliziert und ohne besondere Ausrüstung schürfen (minen). Im folgenden, wie genau das funktioniert und worauf Sie achten sollten, wenn Sie in die Welt der Kryptowährungen eintauchen.

Wer minen will, braucht einen starken Computer, viel Strom und spezielle Software, welche die Rechenoperationen ausführt. Das traditionelle Mining mit eigenem Rechen-Rig oder ASIC-Miner schlägt zunächst einmal durch die hohen Anschaffungskosten rechen-starker Maschinen (Mining-Rigs) zu Buche. Wer also möchte, dass sich das Minen von Kryptowährungen lohnt, muss zusätzlich auch die Zeit für die Wartung des eigenen Rechenparks investieren, oder auch hier auf Personal zurückgreifen. Dazu kommen die bei der eigentlichen Arbeit anfallenden Stromkosten, die gerade bei den Strompreisen in Deutschland kaum noch erschwinglich sind.

Überlassen Sie die Arbeit anderen


Wenn Sie sich dieses Kapital und auch den Raum für das Equipment sparen wollen, dann können Sie sich stattdessen Rechenleistung von Rechenzentren oder Serverprovider leihen, um damit Kryptocoins zu schürfen. Der größte Vorteil: Hierbei kommen Sie ohne großartiges Eigenkapital oder spezielle technische Kenntnisse aus. Auch der Verschleiß der Arbeitsgeräte, so wie die Notwendigkeit alle paar Jahre in schnellere Rechner zu investieren, fallen weg. Ein weiterer Vorteil ist die standortunabhängige Flexibilität.

Diese Methode wird inzwischen auch professionell von Dienstleistern (zum Beispiel eobot.com) eingesetzt: In riesigen Rechenzentren befinden sich die Miner (sogenannte ASICs - Application-specific integrated circuit), speziell auf das Mining konfiguriert und für diesen Zweck zusammengebaut. Diese sind am Server angeschlossen und bilden die Mining-Farmen. In der Fachsprache wird dieser Zusammenschluss von Technik auch als Cloud bezeichnet.

Der Vorteil zu einem heterogenen Mining-Rig ist immens, da auch die Kompatibilität der Hardware untereinander garantiert ist. Ebenso kann eine solche Datenfarm leicht über mehrere hundert ASICs (Mining-Rechner) beherbergen, wobei sie aus Kostengründen oft in Asien oder Ländern mit niedrigem Strompreis liegen.

Mit Cloud-Miningverträgen zu Kryptowährungen?


Wenn man die Webseiten der unterschiedlichen Anbieter begutachtet, fällt direkt auf: Alle wollen Mining-Verträge verkaufen. Je nach Vertrag wird eine andere Kryptowährung oder Crypto Coins generiert, in den meisten Fällen Bitcoins oder Ether. Als Verbraucher werden Ihnen verschiedene Mining-Verträge angeboten, deshalb lohnt sich immer wieder der Vergleich. Für Sie wichtig ist die Hash-Power, also die Rechenleistung die Aufschluss darüber gibt, wieviel Sie pro Stunde / Tag / Monat aus dem Vertrag herausbekommen. Üblicherweise wird diese in MH/s (Megahertz pro Sekunde) oder GH/s (Gigaherz pro Sekunde) angegeben. Je mehr Sie benötigen desto mehr kostet Sie der Dienst. Üblicherweise laufen dieser Verträge 1-2 Jahre.

Wie Sie kostenlos an Krypto-Währungen kommen lesen in unserem Artikel: Mit Faucets kostenlos Krypto-Währungen generieren.


Jetzt zu der wichtigen Frage: Warum man immer noch Investieren kann? Die neuste Generation von ASICs (zum Beispiel der Antminer S15) wurde gerade veröffentlich. Diese Geräte haben eine wesentlich höhere Rechenleistung bei weniger Stromverbrauch, dadurch ist der Gewinnmarge gestiegen und kann trotz des niedrigen Bitcoin-Kurses ein höheres ROI bringen. Der Markt ist seit Monaten relativ stabil und sollte der Bitcoin-Kurs wieder steigen, so steigen auch die Gewinne der Dienstleister. Ähnlich dem Aktienmarkt, muss man auch hier das nötige Fünkchen Glück bei der Auswahl des richtigen Zeitpunktes haben.

Zwei Dinge auf die Sie achten sollten

Erstens: Viele Webseiten sind professionell aufgebaut und sind trotzdem nur SCAM. Es ist immer Vorsicht geboten, damit es nicht zu Betrugsfällen kommt. Zunächst sollten Sie recherchieren und Erfahrungsberichte von Kunden der jeweiligen Anbieter der Mining Verträge zu Rate ziehen. Hierbei wird sich schnell die Spreu vom Weizen trennen. Nehmen Sie Dienstleister, die seit Jahren fest am Markt arbeiten.

Zweitens: Kryptowährungen und Coins unterliegen oft starken Schwankungen. Deshalb macht es Sinn, langsam anzufangen. Machen Sie sich mit der Materie vertraut. Einmal, um erste Erfahrungen zu sammeln und einmal, um nicht gleich alle Bitcoins oder Dogecoins zu verspekulieren sondern diese kontrolliert zu reinvestieren.

Disclaimer: Dieser Artikel ist keine Beratung, sondern dient lediglich der Information.

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