Skyr

Skyr: Gesundes Superfood aus Island

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Skyr ist derzeit in aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes, denn das traditionelle Milcherzeugnis aus Island findet auch in Deutschland immer mehr Fans.
Skyr
S kyr ist weder Joghurt noch Quark. Es erinnert zwar an die beiden Produkte, doch ähnelt in seiner Zusammensetzung eher an fettarmen Frischkäse. Da Skyr aus entrahmter Kuhmilch hergestellt wird, besitzt es einen geringen Fettanteil von lediglich 0,2 Prozent. Aufgrund seines äußerst hohen Proteingehaltes in Höhe von elf Prozent greifen auch Sportler gerne zu einem Becher Skyr. Mit rund 60 Kalorien pro 100 Gramm zählt die isländische Leibspeise zudem nicht zu den Dickmachern und sättigt aufgrund seines hohen Eiweißgehaltes sehr gut. Skyr eignet sich daher auch gut für alle, die auf ihr Gewicht achten.

Leibspeise der Wikinger


Nach dem türkischen Ayran und dem indischen Lassi ist Skyr nun bereits das dritte Milchprodukt aus einem anderen Kulturkreis, das den deutschen Markt erobert. Angeblich brachten vor mehr als 1000 Jahren die Wikinger das Rezept für Skyr auf die Insel im Nordatlantik. Dort verwendeten sie zur Herstellung jedoch nicht nur Kuh-, sondern auch Schafmilch. Dies hat sich bis heute gehalten, denn auf den Weiden Islands tummeln sich rund 470.000 Schafe.

Doch wie wird Skyr hergestellt? Fettarme Milch wird mit Bakterienkulturen gesäuert und zusätzlich mit Lab eingedickt. Sein Geschmack ist säuerlicher als Quark und trifft daher nicht jedermanns Geschmack. Aufgrund seiner festen und cremigen Konsistenz ähnelt Skyr eher griechischem Joghurt.

So lässt sich Skyr verwenden


Verwenden lässt sich das Superfood wie Joghurt oder Quark. Man kann es pur essen oder versüßt es mit Früchten. Geeignet ist Skyr jedoch genauso gut für Smoothies, Kuchen, Müsli oder als Milchshake. Selbst als Eis oder in Hauptgerichten kommt Skyr auf den Teller.

Geeignet ist das Milcherzeugnis jedoch nicht für Menschen mit einer Laktoseintoleranz. Sonst drohen allergische Reaktionen wie Erbrechen oder Hautausschläge. Wer es dagegen verträgt, beugt dank eines sehr hohen Kalziumanteils von 150 mg Kalzium pro 100 g Osteoporose vor.

Über den Autor


Marco Schmitz
Beschäftigt sich mit vielen Themen des Internets. Er schreibt bereits seit einigen Jahren Artikel mit dem Themenschwerpunkt: Aktuelles Zeitgeschehen und Technik. Schreibt seit dem 17.08.2012 für diese WissenOnline.

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