Windpocken und ihre Wiederkehr als Gürtelrose

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Windpocken, die durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst werden, gehören zu den höchst ansteckenden Hautkrankheiten. Die Ansteckungsgefahr geht so weit, dass die Viren sogar in der Luft über einige Meter Entfernung übertragen werden können. Meistens sind Kinder im Vorschulalter davon einmalig betroffen, doch auch Erwachsene können falls sie bis dato noch nicht damit infiziert waren Windpocken bekommen. Die Ausprägungen und Gefahren sind im Erwachsenen Alter deutlich höher als bei Kindern.


Vor allem die damit möglicherweise einhergehenden Entzündungen, wie Lungen- und Leberentzündung stellen große Gefahren da. Weshalb es vor allem in den USA und England vermehrt zu sogenannten pox parties kommt. Die Symptome bei Windpocken sind recht eindeutig. Es kommt zu einem Ausschlag am ganzen Körper in Verbindung mit Fieber. Zusätzlich können dazu verschieden Entzündungen auftreten wie zum Teil oben schon genannt. Wurden die Krankheitserreger einmal aktiv bekämpft, bleiben die Varizella-Viren im Körper und können somit später in Form einer Gürtelrose reaktiviert werden. Die Gürtelrose, im Fachbegriff auch Herpes Zooster genannt, ist ein schmerzhafter, streifenförmiger Hautausschlag welcher sich meistens um den Brustbereich in Form eines Gürtels bildet. Besonders anfällig für diese Krankheit sind ältere Menschen und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Da diese Erkrankung immer auf eine endogene Reaktivierung der Varizella-Viren zurück zu führen ist, kann man folglich nicht von einer Infektion sprechen.


Auch bleibt zur Beruhigung zu sagen das Menschen die bereits Windpocken im Kindesalter hatten sowie über ein gesundes Immunsystem verfügen generell nicht an Gürtelrose erkranken können. Besonders hohe Gefahr entsteht dadurch folglich bei Krankheiten wie AIDS oder Krebs, da bei diesen Personen das Immunsystem über die Maßen geschwächt ist.


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