Richtig bewerben: Welche Arten von Bewerbungen gibt es?

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In der heutigen Zeit ist es mehr als schwierig, sich bei der Suche nach Arbeit, einem Praktikum oder einem Studienplatz für einen Bewerbungstyp zu entscheiden, mit dem man sich von den anderen Bewerbern abhebt. Zu vielfältig sind mittlerweile die Angebote in den Stellenanzeigen, Jobbörsen, Agenturen und natürlich dem gesamt Internet. Gerade beim Medium World Wide Web findet man bei der normalen Suche über Suchmaschinen wie Google oftmals eine Flut von Ergebnissen, mit der sicherlich viele nicht umgehen können. Dieser Artikel dient dazu, zumindest ein Funken an Erleuchtung in diesen schwer definierbaren Bereich zu bringen und über drei große Typen der Bewerbung zu informieren. Ziel ist, dass der Leser am Ende versteht, was die Charakteristika der Bewerbungstypen sind und ob wann man sie verwenden sollte.


Typ 1: Die klassische Stellenausschreibung


Dies dürfte wahrscheinlich eine Gruppe sein, die jedem schon einmal unter die Augen gekommen ist, der sich auf Arbeitssuche befunden hat bzw. befindet. Hier schreibt ganz einfach ein Unternehmen eine vakante, also zu besetzende Stelle in Form einer Stellenausschreibung aus und stellt auch darin alle notwendigen Informationen zur Verfügung, die man für den Inhalt seiner Bewerbung dringend berücksichtigen sollte. So erfährt man zum Beispiel den Bereich, die Art der Tätigkeit und natürlich die erforderlichen Qualifikationen. Selten erhält man Aufschluss über Arbeitszeiten oder Verdienst. Dennoch ist es sowohl für eine postalische oder elektronische Form der Bewerbung immer am konkretesten, wenn man sich auf eine direkte Stellenausschreibung eines Unternehmens beziehen kann.


Mit der richtigen Bewerbung zur EinstellungTyp 2: Die Initiativbewerbung


Bei der Initiativbewerbung kann es unterschiedliche Gründe geben, warum man sie als bevorzugten Bewerbungsweg wählt. Der eine ist natürlich, dass man an einem Unternehmen interessiert ist, aber keine passende Stelle findet. Was man also macht, ist im Endeffekt sein Interesse am Unternehmen darzulegen und sich für einen gewissen Bereich als wertvoll zu „be-werben“. Die andere Möglichkeit ist, dass das Unternehmen, was mittlerweile vor allem bei großen Konzernen oft vorkommt, auf seiner Homepage direkt nach Initiativbewerbungen fragt. Natürlich hat man dann als Arbeitssuchender die Wahl, ob man sich lieber initiativ oder direkt, wenn man auch eine passende Stellenausschreibung findet. Im Zweifelsfall sollte man sich hier für die normale Bewerbung entscheiden, die mit einer direkten Stelle verknüpft ist, da man schlichtweg mehr Informationen über seine zukünftige Arbeit und damit natürlich auch Inhalt für die Bewerbung erhält.


Typ 3: Die Blindbewerbung


Während die ersten beiden Fälle sicherlich noch den meisten bekannt sein dürften, stellt sich mit der Blindbewerbung nun ein Sonderling vor: Die Blindbewerbung. (mehr dazu) Bei dieser Form der Bewerbung ist der Name Programm und spiegelt direkt die Art und Weise des Vorgehens wieder, mit der man sich bewirbt. Ziel ist es, ein Anschreiben und eine Bewerbung zu erstellen, die auf möglichst viele Unternehmen passt, so dass man sie quasi „blind“ an die gewünschten Arbeitgeber verschicken kann. Dies hat natürlich den immensen Vorteil, dass man sich eine Menge Zeit sparen kann. Aber wer sich bewusst ist, dass es bei Bewerbungen hauptsächlich um Individualität geht, dem dürften die Folgeprobleme natürlich schnell bewusst werden. Individualität und ein Interesse am Unternehmen selbst kann man in solchen Bewerbungsverfahren natürlich nicht unterbringen. Es ist somit anzuraten, sich gut zu überlegen, ob man eine Blindbewerbung den anderen Typen vorzieht. Denn schließlich will man bei einer Sache wie dem Arbeitsplatz, der doch einen Großteil der täglichen Zeit in Anspruch nehmen wird,  nichts dem Zufall überlassen.


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