Poker: Ein Spiel fördert den Gemeinschaftssinn

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Das Pokern wird in Deutschland immer beliebter. Spätestens seit dem Gewinn des deutschen Studenten Pius Heinz, welcher mit 22 Jahren Poker Weltmeister 2011 in Las Vegas wurde oder diversenen Pokersendungen im TV, in denen Stars gegen Normalos spielen, kennt jeder das Kartenspiel. Vorneweg ist ganz klar: Poker ist kein Spiel, bei dem es auf schieres Glück ankommt. Und genau das macht seinen Reiz aus. Nicht nur die Kartenhand zählt, sondern man kann das Spiel auch durch sein eigenes Handeln beeinflussen.


Doch was macht den Reiz am Pokern aus?


Vor allem ist Poker aber ein Gruppenspiel, das man gemeinsam mit Freunden, aber auch mit Unbekannten, spielen kann. Man sitzt also in geselliger Runde beisammen. Das Gruppenspiel lässt sich zudem in enorm vielen Spielvarianten bespielen. Die beliebteste ist sicherlich Texas Hold Em. Dabei bleiben fünf Karten in der Mitte des Tisches verdeckt, der Spieler selbst erhält lediglich zwei auf die Hand. Aus diesen muss er, gemeinsam mit den auf dem Tisch liegenden Karten, die Runde für Runde aufgedeckt werden, eine Kartenhand bilden. In anderen beliebten Spielvarianten wie dem "Seven Card Stud" oder "Omaha Holdem" bekommt der Spieler teils mehr Spielkarten ausgeteilt, teils liegen mehr Spielkarten auf dem Tisch.


Gemeinsam ist allen Varianten jedoch, dass sie rundenbasiert funktionieren und vor allem, dass man Einfluss auf die anderen Spieler nehmen kann: Durch eine täuschende Art zu spielen, das Bluffen, können die Mitspieler über den Wert der eigenen Kartenhand in die Irre geführt werden. Dabei kann man sowohl durch hohe Einsätze vortäuschen, man hätte ein sehr gutes Blatt in der Hand, wie man aber auch durch Zurückhaltung die Mitspieler am Aussteigen hindern kann, wenn man wirklich ein gutes Blatt auf der Hand hat.



Nicht zuletzt benötigt man für "Texas Hold Em" und andere Varianten des Spiels keine große Ausrüstung: Ein Satz Spielkarten, eventuell ergänzt durch einen kleinen Koffer mit Spielchips ("Jetons"), reicht vollkommen, um gleich mit dem Pokerspielen loszulegen und einen spannenden und gemütlichen Abend zu erleben.


Wer sich langsam an die Materie Pokern herantasten und das Spiel kennenlernen will, der kann auch Online spielen. Der Vorteil ist einfach erklärt: Sie spielen und trainieren Online gegen echte Menschen, ohne das Sie sich erstmal Karten oder Chips kaufen müssen und lernen so die ersten Tricks kennen und können Ihre Spielweise langsam aufbauen. Webseiten wie http://www.pokerstars.eu/de bieten sich dabei an, hier sind tausende andere Spieler registriert, so können auch Anfänger von Fortgeschrittenen lernen oder Sie können Ihr Geschick direkt in Tunieren versuchen.


Wenn Sie dann die Grundzüge gelernt haben und schon die wichtigsten Hände kennen, steht einen gemütlichen Abend unter Freunden nichts mehr im Wege. Noch mehr Informationen zum Thema finden Sie im Wikipedia-Eintrag.


 


Über den Autor


HMN
... Schreibt seit dem 17.08.2015 für diese WissenOnline.

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