Zahnbehandlung im Schlaf für Angst geplagte Patienten

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Der Besuch beim Zahnarzt wird von den meisten Menschen als unangenehm empfunden. Äußert sich dieses Gefühl jedoch in einer extremen Angst vor dem Zahnarzt, wird aufgrund von Angstzuständen und Panikattacken der Weg zum Zahnarzt oft über Jahre aufgeschoben. Sodass sich die Zähne von Angstpatienten meist in einem sehr schlechten Zustand befinden und sie eine umfassende Zahnsanierung benötigen.


Nicht immer ist der gang zum Zahnarzt so einfach.Für diese Menschen, die unter einer derartigen Angst vor dem Zahnarzt leiden, wird mittlerweile vermehrt die Behandlung im Schlaf (siehe www.zahn-traum.de) also unter Narkose angeboten. Außerdem kann so für Kinder und behinderte Menschen der zahnmedizinische Eingriff leichter erfolgen und bei komplizierten Fällen einen besseren Therapieerfolg gewährleisten. Moderne Zahnkliniken (zum Beispiel www.zahnarzt-in-viernheim.de oder www.zahnheilkunde-wenz.de) aber auch Lokale Zahnärzte können diese Behandlung intravenös anbieten. Dabei wird ein genau dosiertes Schmerzmittel mit einem Schlafmittel kombiniert und dem Patienten über einen Venenzugang eingespritzt. Oder der Patient kann mithilfe der Inhalation, das Betäubungsmittel über eine Maske einatmet. Während dieses Tiefschlafes stehen die Körperfunktionen unter ständiger ärztlicher Überwachung und die Behandlung im Schlaf ist problemlos durchführbar.

Da der Köper nicht zu oft unter Narkose gesetzt werden sollte, wird in der Regel versucht, alle zahnmedizinischen Eingriffe in einer Behandlungssitzung, die auch mehrere Stunden dauern kann, zu erledigen. Wenn nötig, ist die Tiefschlafphase problemlos zu verlängern. Nach dem Aufwachen reicht dem Patienten oft eine kurze Ruhepause nach der er dann entlassen werden kann, ohne weitere zeitaufwendige Termine zu machen.

Die Kosten der Narkosebehandlung werden nur unter bestimmten Bedingungen von den gesetzlichen Kassen übernommen. Zum Beispiel bei Kindern bis zu einem Alter von 12 Jahren, bei geistig Behinderten, Patienten mit Medikamentenunverträglichkeit und eventuell bei Vorlage eines psychologischen Attestes. Die privaten Kassen übernehmen die Kosten je nach Tarif, wenn medizinische Gründe vorliegen. Wobei die erste Stunde der Narkosebehandlung ca.250,- Euro kostet, jede weitere halbe Stunde zwischen 25,- bis 50.- Euro. Weitere Patienteninformationen finden Sie auf den verschiedenen Praxis Webseiten.


Über den Autor


Marco Schmitz
Beschäftigt sich mit vielen Themen des Internets. Er schreibt bereits seit einigen Jahren Artikel mit dem Themenschwerpunkt: Aktuelles Zeitgeschehen und Technik. Schreibt seit dem 17.08.2012 für diese WissenOnline.

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